Geschichte:
Filou (in den Papieren Zacarias) wurde mitten in einer schweren Unwetterkatastrophe in Portugal auf der Straße gefunden. Im Tierheim musste er direkt den nächsten Horror durchleben. Eingeschlossen bei Sturm, Wassermassen und massivem Lärm, blieb ihm nur der Rückzug in seine Box. Seit Ende April 2026 befindet er sich in Deutschland. Da sich seine aktuelle Wohnsituation aufgrund massiver Reizüberflutung zu einer absoluten Sackgasse entwickelt hat, suchen wir nun allerschnellstmöglich ein passendes Umfeld für den Neustart. Filou befindet sich aktuell in Viernheim ( Hessen ), aber aufgrund der stark belasteten Situation vor Ort kann ein erstes Kennenlernen ausschließlich auf neutralem Boden, z.B. bei einem gemeinsamen Spaziergang am Waldrand, stattfinden.
Verhalten:
Im Haus ist Filou ein absolut sozialer, extrem verschmuster und loyaler Begleiter, der die Nähe zu seinen Bezugspersonen sucht und sehr genießt. Er lebt problemlos und harmonisch im Rudel mit den anderen Hunden zusammen und zeigt sich im Kern als charakterlich absolut sauberer Hund. Er ist sehr Futter tolerant, verfressen und liebt Beschäftigungen wie Leckmatten oder Knabbersachen. Aufgrund seines Unwettertraumas reagiert Filou jedoch sehr sensibel auf laute Umweltreize. Draußen triggern ihn Hektik, laute Geräusche und insbesondere Kindergeschrei. Da ihm in diesen engen Situationen die nötige Distanz fehlt, versucht er aus der Not heraus nach hinten auszuweichen. Wird er in seiner Panik bedrängt, z.B. durch unvorsichtiges Frontal- Überbeugen oder direktes Anstarren von Fremden, setzt er als letzte Instanz das Abschnappen (Zwicken) ein. Er trägt draußen daher konsequent einen Maulkorb. Menschen, die ihn komplett ignorieren, akzeptiert er völlig problemlos. ein weiteres Problem im Sommer, da die umliegenden Nachbarbalkone hitzebedingt bis tief in die Nacht belebt sind, schlägt Filou in seiner dauerhaften Anspannung Alarm und bellt selbst nachts, was vor Ort zu zunehmenden Beschwerden führt.
Bedürfnisse:
Für Filou suchen wir eine ruhige, souveräne Führung durch Menschen mit echtem Hundeverstand, die das eigenständige Wesen von Rauhaarpodengos lesen können. Menschen, die agieren statt zu reagieren und ihm physischen Schutz vor der Umwelt bieten, anstatt ihn mit Mitleid zu überhäufen. Ein ländliches, reizarmes Wohnumfeld ohne Innenstadt-Hektik ist zwingend erforderlich. Ein eigener, absolut sicher eingezäunter Garten ist Grundvoraussetzung für sein stressfreies Ankommen, damit er in der ersten Zeit gar nicht erst der Straße ausgesetzt werden muss. Kinder im Haushalt oder als regelmäßige Besucher wie z.B. Enkelkinder sind komplett ausgeschlossen. Ein souveräner Ersthund, an dem er sich orientieren kann, wäre toll, er kann aber auch bei regelmäßigem Hundekontakt als Einzelprinz vermittelt werden. Wenn er endlich mal zur Ruhe gekommen ist, sollte er natürlich geistig und körperlich entsprechend ausgelastet werden.

