Ende gut, alles gut

Am 23.02 machte sich Cordula auf, um mit Sasha ihre Interessenten zu besuchen. Nach einem Jahr Pflegestelle interessierte sich tatsächlich jemand für Sasha, wir haben uns sehr gefreut. Tatsächlich machte es sich Sasha sofort gemütlich auf dem Sofa und machte keinerlei Anstalten wieder mit zu wollen. Cordula wartete noch ein ganze Weile vor der Türe - nichts.
Es war komisch, denn Sasha ist sehr loyal, was ihre Menschen angeht und auch weiterhin sehr ängstlich. Gerade auch was neue Umgebungen und fremde Menschen angeht. Sie zeigte sich nun auch da ängstlich und vorsichtig.
Am 01.03 erfuhren wir dann beiläufig und zufällig, dass sie sich gerade aus dem Geschirr gewunden hat und im freien Feld unterwegs sei. 
Obwohl es schon Abends war, hat sich Cordula sofort aufgemacht, sie zu suchen.
Fast die ganze Nacht. Es war klar, dass sie sich im Gebiet aufhielt, aber sie traute sich leider nicht raus. Die aktuelle Familie war auch noch unterwegs mit Sohn und Freund.
Und in der Nacht traf Cordula auch auf die Mutter, die erzählte, dass Sasha schon am ersten Abend abgehauen sei, man sie aber mit vereinten Kräften habe wieder einfangen können. :-(
Das hat man uns leider nicht mitgeteilt. 
 
Cordula und Jürgen sind dann noch mehrfach die 40 km einfach hin und her gefahren mit den ihr vertrauten Hunden und haben gehofft, dass sie sich traut, zu kommen. Leider nein. So rief ich gleich am nächsten Morgen bei Heino Krannich an. Er war sofort erreichbar, gab uns unglaublich wertvolle Tipps, war die Ruhe selbst und war immer für uns zu sprechen, wenn wir Fragen hatten und hat uns hochkompetent gecoacht und auch motiviert. Es war eine große Beruhigung, ihn im Hintergrund zu wissen und ich glaube es ihm sofort, wenn er sagt, die meisten Hunde bringt er fernmündlich nach Hause. <3
Es ist keine Selbstverständlichkeit und ich weiß das sehr zu schätzen. Er wäre da gewesen zu jeder Tages - und Nachtzeit und doch hat er sofort gesagt, wir schaffen es auch alleine.
Und ja, das ist uns zum Glück auch am Samstagmittag dann nach 2 Tagen auch gelungen. <3
Wir haben unglaublich viel aus der Pini-Geschichte gelernt und viele Fehler, die wir damals gemacht haben, hier nicht mehr gemacht. 
 
Sasha war sicher in dem Gebiet und es galt alles dran zu setzen, dass sie da auch bleibt. Also haben wir alles aus dem Gebiet draußen gehalten, was ging, um sie nicht zu vertreiben. Die aktuellen Leute haben derweil die Gegend beflyert. Wir haben uns eingerichtet, Cordula abends und nachts - die Familie tagsüber in der Umgebung. Cordula war auch am nächsten Abend wieder am Punkt, wo sie entlaufen ist, mit ihrem Bruder Peanut. Sie haben am Steintisch Waffeln gegessen und auf Sasha gewartet. <3 Sie liebt Waffeln! Sie kam nicht, obwohl wir alle sicher waren, dass sie in der Nähe ist. Am frühen Morgen wurde sie genau an dem Tisch schüffelnd gesehen, später dann in der Straße der aktuellen Familie. 
Diese hatte ich dann gebeten, Haus- und Wohnungstüre aufzumachen und zu lassen, damit sie hätte reinkommen können. Cordula hat sich direkt wieder auf den Weg gemacht und da Jürgen am anderen Treffpunkt war als ausgemacht, fuhr Cordula zum Haus. Ein Glück!
Sie stand mit Peanut vor der Tür, als Sasha angerannt kam, ihnen schnurstracks in die Arme und sich hilfesuchend an sie schmiegte. <3 Hurra!!!!
 
Gott sei dank ging diese Suche gut aus, weil wir dieses Mal alles richtig gemacht haben und fast ausschließlich im Hintergrund gearbeitet haben und uns Bestätigung und weitere Tipps vom Profi geholt haben. 
Cordula hat Sasha mit nach Hause genommen, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie bleibt nun für immer. <3 <3 
Wir möchten uns auch bei Familie B. bedanken, dass sie sich so kooperativ verhalten hat und auch die Anweisungen befolgt hat, die wir von Herrn Krannich bekommen haben und uns stets auf dem Laufenden gehalten haben, wenn eine Sichtmeldung kam.
Sie hätten auch gerne Sasha wieder zurück genommen, aber es hat sich ganz deutlich gezeigt, wo Sasha hingehört und dass wir sie nicht nach der langen Zeit hätten vermitteln dürfen. Und es mag viele Gründe dafür gegeben haben, warum Sasha nicht wieder vom Sofa runter wollte bei dem Besuch, aber es hatte mitnichten damit zu tun, dass sie ihre Pflegestelle verlassen wollte. 
Auch wenn das wieder Psychodrama pur war, nun ist auch Sasha endlich zuhause. <3 <3 <3

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