Wie aus Rita "Puppi" Kira wurde

Rita stand bei uns recht lange in der Vermittlung und war eine Hündin aus einer ganzen Hundefamilie um Branquinha (vermutlich die Mutter), Flecha, Diego (Brüder), Filo und Jessica (Schwestern). Die Familie stammte aus einem Animalhoarder-Haushalt und landete schließlich im Tierheim. Lange gab es keine einzige ernstgemeinte Anfrage für Rita, bis ihre Menschen auf sie aufmerksam wurden, und sie blieb die einzige aus ihrer Familie, die ihre Menschen fand, bevor die Zusammenarbeit mit unserer damaligen Partnerorga zusammenbrach (wir hatten damals ausführlich darüber berichtet).
Umso mehr freut es uns, wieder von Rita, nun Kira, und Frauchen Lena zu hören und zu sehen, wie gut es allen miteinander geht und wie glücklich „Puppi“ Kira nun sein darf, gemeinsam mit Hundekumpel Finn und ihren Menschen :)
Lena schreibt uns:
„Ihre niedlichen, aufgeweckten Blicke und die aufmerksamen Öhrchen, sowie ihr freudiges Zahnspaltgrinsen mit dem süßen, zarten Gesicht haben sie irgendwie zur Puppi werden lassen und wenn ich "Puppi" sage, kommt sofort ihre Antwort darauf - "Jipppie, was passiert jetzt??"
Wenn unsere Turbomotte Spielkameraden hat, ihre dollen fünf Minuten hat oder es Leckerle zu erarbeiten gibt, ist sie ganz eifrig und macht gelegentlich total witzige Bocksprünge - ihr Wesen ist einfach eine gelungene Mischung aus Eigensinn, Freude und Neugierde auf Neues und eine gesunde Menge Reserviertheit, ohne aber scheu dabei zu sein, denn sie sucht sich einfach aus, wann und wie sie auf neue Hunde und/oder Menschen zugeht, nimmt im Zweifel meine Deckung dankend an und sämtliche Familienmitglieder waren schnell begeistert von ihr.
Während Finni am liebsten in jede Pfütze und durchs Wasser hüpft, sieht sie nur interessiert und etwas skeptisch zu und denkt sich wohl nur "iiiieh - der spinnt ja". Aber immerhin konnten wir sie schon davon überzeugen, dass man bei Durst auch mal unterwegs etwas trinken kann und inzwischen, bei den sommerlichen Temperaturen, mutiert sie zeitweise zum mitteleuropäischen Grashüpfer. 
Sicherlich wäre sie ein begnadeter Agility-Hund, aber wozu den Stress und überhaupt Hundeplatz, wenn man auch nach Lust und Laune an unseren Waldwegen Hindernisse be- und überspringen kann, wobei sie das auch von sich aus anbietet und ansonsten lässt sie es sich auf möglichst einfachem Weg einfach nur so gut wie möglich gehen, weshalb sie wohl auch Siesta heißen könnte!
Durchs Clickern bzw. Markern und Handfütterung habe ich mit ihr den Freilauf geübt, wodurch sie nun auch von sich aus einen relativ kleinen Radius einhält, aber auch bei größerer Entfernung ziemlich zuverlässig kommt. Durchs Markern konnte ich ihr auch schon ein paar Tricks beibringen, wobei es nicht um Perfektion, sondern einfach nur Spaß geht, teilweise hat sie da auch bei Finni abgeschaut und dadurch, dass die beiden ihre eigenen Marker haben, sind die Spaziergänge zu dritt ganz schnell total unkompliziert geworden. Ansonsten mache ich die Leine schon auch mal los, wenn der "Papa" gerade von der Arbeit kommt und wir von unserer Runde zurückkommen. Wenn die Straße frei ist, darf sie dann auch mit ihrem wild rotierenden Propeller zu ihm rennen.
Sie ist nicht sonderlich fordernd, außer wenn es um Streicheleinheiten geht oder wenn sie motiviert ist, sich Futter zu erarbeiten. Z. B. machen wir manchmal kleine Wald- und/oder Wiesen-Versteckspiele und sie kommt dann auch sofort angehüpft und fordert mit ihrem Zahnspaltgrinsen ihren Finderlohn ein. 
Als wir sie noch nicht kannten, war sie "nur" das ersehnte i-Tüpfelchen, das sich dann ganz schnell als unsere kleine Prinzessin entpuppt hat, die wir wirklich nicht mehr missen wollen, denn es ist einfach so, als wäre sie schon immer da gewesen und ich bin stolz auf unser kleines, dynamisches Rüdelchen :)“
Danke, Lena, für diesen liebevollen Bericht und wunderbaren Einblick in Euer gemeinsames Leben und dass Kira nun endlich ihr Glück gefunden hat <3

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